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Lexikon - D

Datensafe

Ein Datensafe dient zur sicheren Aufbewahrung von Daten / Datensicherungen. Ein guter Datensafe schützt vor Feuer, Rauch und Brandgasen, vor Einbruch, Diebstahl und Spionage, vor natürlicher Zerstörung Ihrer Daten durch Magnetfelder. Die mechanische Datenvernichtung wird bei Lagerung im Datensafe erschwert, und der Safe schützt im Gefahrenfall vor Spritzwasser und Feuchtigkeit. Der Datentresor sichert nach S60DIS (60 Minuten) und S120DIS (120 Minuten). Der Datensicherungsschrank (Siehe auch Datensafe) dient der Aufbewahrung von digitalen Daten / Datenträgern. Datensicherungsschränke werden z.B. auch von der European Security Systems Association (ESSA) e.V. nach EN 1047 zertifiziert.

Dezibel

Die Lautstärke wird in Dezibel (dB) gemessen. Das Dezibel ist eine logarithmisch definierte Maßeinheit zur Angabe des Schalldruckpegels. Der für den Menschen relevante Bereich reicht von 0 dB bis ca. 120 dB. Bei Büroarbeit sollte der Schallpegel von höchstens 55 dB eingehalten werden.

Die Dezibelskala

Als Bezugswert wird bei der Definition des Schalldruckpegels der Schalldruck der Hörschwelle verwendet, sodass 0 dB dem Schalldruck der Hörschwelle entspricht. Die lautesten Geräusche, die ohne sofortige Schädigung des Ohrs wahrgenommen werden, liegen im Bereich um 120 dB. Typische Werte des Schalldruckpegels sind in der Tabelle dargestellt.

Wert Empfinden Geräuschart
120 dB unerträglich Düsenflugzeug
100 dB sehr laut Presslufthammer, Diskothek, Kreissäge
80 dB laut Motorrad, starker Verkehr
60 dB normal normales Büro, Telefonate
40 dB leise leise Unterhaltung, Bibliothek
20 dB sehr leise flüstern, tickende Armbanduhr
0 dB unhörbar absolute Stille

DIN-Normen

Das Deutsche Institut für Normung (DIN) ist ein eingetragener Verein, wird privatwirtschaftlich betrieben. Der Verein wird bei seinen europäischen und internationalen Normungsaktivitäten von der Bundesrepublik Deutschland als einzige nationale Normungsorganisation unterstützt. Der Verein wurde am 22. Dezember 1917 unter dem Namen Normenausschuss der deutschen Industrie gegründet. 1926 erfolgte die erste Umbenennung zu Deutscher Normenausschuss. Die heutige Bezeichnung wurde 1975 im Zusammenhang mit dem zwischen der Organisation und der Bundesrepublik Deutschland abgeschlossenen Normenvertrag eingeführt. Die erarbeiteten Normen werden als DIN-Normen bezeichnet. Wichtige DIN-Normen für Büromöbel und Büroausstattung sind:

DIN EN 527-1:2011-08, Büromöbel - Büro-Arbeitstische - Teil 1: Maße;

DIN EN 527-2:2003-01, Büromöbel - Büro-Arbeitstische - Teil 2: Mechanische Sicherheitsanforderungen;

DIN EN 527-3:2003-06 Büromöbel - Büro-Arbeitstische - Teil 3: Prüfverfahren für die Bestimmung der Standsicherheit und der mechanischen Festigkeit der Konstruktion;

DIN EN 14074:2004-11, Büromöbel - Büro-Arbeitstische und Büroschränke - Prüfverfahren für die Bestimmung der Festigkeit und der Dauerhaltbarkeit beweglicher Teile;

DIN EN 12528:1999-05 Räder und Rollen - Möbelrollen - Anforderungen;

DIN EN 14073-3:2004-11 Büromöbel - Büroschränke - Teil 3: Prüfverfahren zur Bestimmung der Standsicherheit und der Festigkeit der Konstruktion;

DIN EN 14074:2004-11 Büromöbel - Büro-Arbeitstische und Büroschränke - Prüfverfahren für die Bestimmung der Festigkeit und der Dauerhaltbarkeit beweglicher Teile;

DIN EN 15372:2008-06 Möbel- Festigkeit, Dauerhaltbarkeit und Sicherheit Anforderungen an Tische für den Nicht-Wohnbereich; Arbeitsplatzleuchten im Büro:

DIN 5035-8:2007-07 Beleuchtung mit künstlichem Licht - Teil 8: Arbeitsplatzleuchten - Anforderungen, Empfehlungen und Prüfung

DIN 4556:1983-02 Büromöbel - Fußstützen für den Büroarbeitsplatz; - Anforderungen, Maße

Drehstuhl

Drehstühle sind Bestandteil eines ergonomisch gestalteten Büro-Arbeitsplatzes. Für unterschiedliche Bürotätigkeiten, für spezifische ergonomische Anforderungen und für unterschiedliche Nutzer stehen unterschiedliche Stuhlmechaniken zur Verfügung. Beispielhaft seien genannt die Wippmechanik, die Permanentkontaktmechanik, die verschiedenen Spielarten der Synchronmechanik, die GlideTec, die Ergo-Balance-Mechanik, die Ergo-Top-Mechanik. Jeder Drehstuhl ist auf einem 5- oder 6-armigen Fußkreuz aufgebaut, dessen Rollen im unbelasteten Zustand gebremst sind. In dem Fußkreuz die Gasdruckfeder, die über einen Handhebel betätigt wird. Die Sitzhöhe kann so stufenlos verstellt werden. Darüber wiederum befindet sich die jeweilige Sitzmechanik mit Sitzkörper, optional mit Arm- und Rückenlehne.

Dynamikwippe

Dynamikwippe bezeichnet man bei Drehstühlen, wenn die Rückenlehne und die Sitzfläche fest im Winkel von ca. 90 Grad miteinander verbunden sind und als Einheit nach hinten bewegt werden können. Die Dynamikwippe ist eine einfache Stuhlmechanik, die das bewegte Sitzen nur ungenügend fördert.