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Lexikon - A

Ablagen

Ablagen dienen im Rahmen des Papiermanagements zur temporären Zwischenlagerung diversen Ablagegutes.

Ablagesystem

Ablagesysteme im Büro werden unterschiedlichen Anforderungen gerecht. Es gibt z.B. Ablagesysteme für Formulare, für Akten, für Postein- und -ausgänge, für interne Korrespondenzen. Ablagesysteme können aus den unterschiedlichsten Materialien und verschiedenen Designs gefertigt sein.

AfA

AFA ist die Abkürzung für Absetzung für Abnutzung. Durch das Bundesfinanzministerium wird die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von Gütern festgelegt. Durch Angaben der Hersteller oder des Wirtschaftsprüfers kann diese betriebsbezogen verkürzt werden.

AIR PLUS Lordosenstütze

AIR PLUS Luft-Rückenpolster sind eine spezifische orthopädische Lordosenstütze, die individuell auf den Rücken einstellbar ist. Mittels einem kleinen Blasebalg unter dem Sitz wird die AIR PLUS Lordosenstütze einfach mit der Hand aufgepumpt. Das Luftkissen passt sich den Körperkonturen ideal an, der Stuhl passt wie ein Maßanzug. Damit wird die Sitzhaltung besser unterstützt, und Rückenbeschwerden wird wirksam vorgebeugt. AIR PLUS gibt es als Zusatzoption für eine Vielzahl von Bürodrehstühlen, z.B. bei Interstuhl und ROVO.

Akustik

Das Wort Akustik kommt vom Griechischen akuein (akouein) und bedeutet hören. Wissenschaftlich ist Akustik die Lehre vom Schall, seiner Entstehung, Ausbreitung und Wahrnehmung. Die Facetten des Schalls reichen von einer angenehmen Wirkung bis hin zu störenden Geräuschen im Büroalltag. Schall ist rein physikalisch immer eine Schwingung. Die Wahrnehmung des Schalls geht über das bloße physikalische Phänomen hinaus und ist von vielen subjektiven Momenten des Hörenden abhängig.

Aktenordner

Ein Aktenordner ist ein Hilfsmittel, um Schriftstücke in einem Ordnungssystem aufzubewahren. Die Größe eines DIN A4 Aktenordners ist auch heute noch das Referenzmaß für die Konstruktion von Aktenordnerstauraum. So wird die Höhe des Stauraumes oft auch in OH = Ordnerhöhen angegeben.

Arbeitskleidung

Arbeitskleidung ist Kleidung, die bei der Ausübung einer Arbeit getragen wird. Die Knigge-Regeln schreiben auch vor, welche Arbeitskleidung im Büro erlaubt ist.

Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)

Das Arbeitsschutzgesetz heißt vollständig Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit (ArbSchG) Es ist vom 7. August 1996 (BGBl. I S. 1246) und zuletzt geändert am 23. Dezember 2003 (BGBl. I S. 2907). Dieses Gesetz dient dazu, Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern. Es gilt in allen Tätigkeitsbereichen und setzt die EU-Rahmenrichtlinie zum Arbeitsschutz in deutsches Recht um.

Arbeitsschutzrahmenrichtlinie 89/391/EWG

Die Richtlinie 89/391/EWG vom 12. Juni 1989 über die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer bei der Arbeit wird auch als europäisches "Grundgesetz" zur Arbeitssicherheit bezeichnet. Ziel dieser Richtlinie ist die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz. Sie enthält zu diesem Zweck allgemeine Grundsätze für die Verhütung berufsbedingter Gefahren, für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz, die Ausschaltung von Risiko- und Unfallfaktoren, die Information, die Anhörung, die ausgewogene Beteiligung nach den nationalen Rechtsvorschriften bzw. Praktiken, die Unterweisung der Arbeitnehmer und ihrer Vertreter sowie allgemeine Regeln für die Durchführung dieser Grundsätze.

Arbeitssicherheitsgesetz

Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (ASiG) vom 12. Dezember 1973 (BGBl I.S 1885), zuletzt geändert am 25. November 2003 (BGBl. I S. 2325). Mit der Bestellung von Betriebsärzten und Fachkräften für Arbeitssicherheit (FASI) durch den Arbeitgeber soll erreicht werden, dass Vorschriften zum Arbeitsschutz und zur Unfallverhütung den besonderen Betriebsverhältnissen entsprechend angewandt werden. Für die Ermittlung der Einsatzzeit der Betriebsärzte sind folgende Mindestwerte zugrunde zu legen:

Arbeitsstättenrichtlinie

Die Richtlinie 89/654/EWG des Rates vom 30. November 1989 über Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz in Arbeitsstätten ist die erste Einzelrichtlinie im Sinne von Artikel 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG. Durch diese Richtlinie sollten Mindestvorschriften festlegt werden, die die Verbesserung insbesondere der Arbeitsumwelt fördern, um die Sicherheit und die Gesundheit der Arbeitnehmer verstärkt zu schützen. Für die Ermittlung der Einsatzzeit der Fachkräfte für Arbeitssicherheit sind folgende Mindestwerte zugrunde zu legen:

Arbeitsstättenrichtlinien

Die Arbeitsstättenrichtlinien (ASR) sind keine Rechtsnormen und haben damit keinen gesetzlichen Charakter, obwohl dies fälschlicherweise oft so gesehen wird. Die alten Arbeitsstätten-Richtlinien gelten auch nach Verabschiedung der neuen Arbeitsstätten-Verordnung weiter fort, längstens jedoch bis zum 31. Dezember 2012. Sie werden in dieser Zeit durch die Technischen Regeln für Arbeitsstätten ersetzt. Bis dahin können die alten Arbeitsstätten-Richtlinien als Orientierung zur Konkretisierung der allgemeinen Schutzziele der Verordnung herangezogen werden.

Arbeitsstättenverordnung

Die Verordnung über Arbeitsstätten (ArbStättV) (BGBl. I Nr. 44 24.8.2004 S. 2179) dient der Umsetzung der EG-Einzelrichtlinie 89/654/ EWG in deutsches Recht. Die Verordnung über Arbeitsstätten dient der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz der Beschäftigten beim Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten. Sie gliedert sich anders als bisher in einen Vorschriftentext mit allgemeinen und einen ebenfalls rechtsverbindlichen Anhang mit spezifischen Anforderungen an Arbeitsstätten. Bei Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen müssen deren besondere Belange berücksichtigt werden, insbesondere durch barrierefreie Gestaltung des Arbeitsplatzes. Beim Einrichten und Betreiben gelten bis auf Weiteres wie bisher die Arbeitsstättenrichtlinien. Diese sollen zu einem späteren Zeitpunkt durch die zukünftigen Regeln für Arbeitsstätten abgelöst werden, die zur Zeit aber noch erarbeitet werden. Hierfür ist ein Zeitraum von maximal sechs Jahren vorgesehen.

Archivboxen

Archivboxen sind meistens aus stabilem doppellagigem Wellkarton, zur Archivierung von Ordnern und Ablageboxen, passend für A4-Ordner und von Hängemappen mit großflächigen Beschriftungsfeldern auf 4 Seiten und seitlichen Tragegriffen.

Archivierung

Archivierung wird heute in konventionelle Aufbewahrung (Archivierung) und in digitale Archivierung unterschieden. Man spricht dann von einer Archivierung, wenn wichtige Dokumente so aufbewahrt oder gespeichert werden, dass man jederzeit wieder Zugriff auf diese hat. Es gelten gesetzliche Aufbewahrungsfristen für das Archivgut, wie z.B. Rechnungen, erhaltene/gestellte (in Kopie) 10 Jahre, Inventarlisten, Geschäftsbücher, Jahresabschlüsse 10 Jahre, Auftragsbestätigungen 6 Jahre, Reklamationen, 6 Jahre weitere Unterlagen (z. B. Mietverträge, Kooperationsverträge) 6 Jahre. Unverbindliche Kundenanfragen ohne konkreten Auftragserfolg unterliegen keiner Aufbewahrungspflicht und können nach Ermessen entsorgt werden.

Arthrodesenstuhl

Ein Arthrodesenstuhl ist ein orthopädischer Bürostuhl, der zusätzlich eine geteilte und getrennt verstellbare Sitzfläche hat . Dies kann z.B. erforderlich sein bei Hüftgelenksversteifungen.